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Herzlich willkommen auf der Internetpräsenz
des Museumsstellwerks Reinheim e. V.,
Museum für Stellwerks- und Signaltechnik

Wir sind ein eingetragener, politisch neutraler Verein und als gemeinnützig anerkannt. Unser Ziel ist die Erhaltung des Stellwerksgebäudes Rf im Bahnhof Reinheim (Odenw.) und der dazugehörigen Einrichtungen sowie die Sammlung verschiedener Signalmittel.

Geschichte

Vor über 100 Jahren ging das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Stellwerk als Wärterstellwerk in Betrieb. Lange Zeit existierte am anderen Ende des Bahnhofes ein zweites Wärterstellwerk. Der Fahrdienstleiter saß im Bahnhof. Nach einigen Um- und Rückbauten wurde das am Bahnübergang der Darmstädter Straße liegende Gebäude zum Fahrdienstleiterstellwerk. Bis zum Oktober 2007 war es in Betrieb. Dann wurde das in Wiebelsbach stehende elektronische Stellwerk für die gesamte Odenwaldbahn zuständig. Die Formsigale in Reinheim und den anderen Bahnhöfen wurden abgebaut und die bereits stehenden Lichtsignale eingeschaltet.

Doch das Reinheimer Gebäude sollte einem Abriss entgehen. Gert Schneider, ein Eisenbahnfan seit Kindheitstagen, lud am 30.03.2008 zur Gründungsversammlung ein. 10 gleichgesinnte Mitstreiter folgten ihm. So wurde das Museumsstellwerk Reinheim gegründet. 3 Wochen später wurde es ein eingetragener Verein.

Am Reinheimer Markt (6. und 7. Mai 2008) wurde das Gebäude das erste Mal der Bevölkerung zugänglich. Der Besucherandrang war groß. Und die Zustimmung war auch gut. So wurden aus 10 Mitgliedern mit der Zeit nun 20 .

Doch die Arbeit fing dann erst an. Ein Architekt und die Denkmalschutzbehörde wurden zu einem Ortstermin eingeladen. Die erste Ernüchterung folgte auf dem Fuß: Die Fenster müssen erneuert werden und auch das Dach sollte bald folgen. Nun, mit den Einnahmen der Mitgliedsbeiträge allein ist das nicht zu finanzieren. Doch wir geben nicht auf! Schließlich möchten wir das Gebäude auch als Reinheimer Denkmal erhalten. Seit dem Beginn des Jahres 2009 laufen nun die Arbeiten, die wir selbst erledigen können  Innenanstrich, Abschleifen der Stahlteile wie Geländer und Beobachtungsbühne, Anstrich der Stahlteile mit Rostschutzfarbe. Das Denkmalamt koordiniert mit uns jede Farbe. Alles, was gestrichen werden muß, wird von dort aus untersucht und genehmigt.

Das Stellwerk im Jahr 2009 [Bild: Schneider]

Gleichzeitig versuchen wir, Sponsoren und Spender aufzutreiben, die uns bei der Finanzierung der neuen Fenster und des Daches helfen werden. Bitte unterstützen auch Sie uns mit Ihrer Spende!

Leider wurden uns bereits drei Fensterscheiben eingeworfen, was einem Sachschaden von insgesamt 3.500 Euro entspricht!

Landrat Alfred Jakoubek (SPD), Vorsitzender Gert Schneider und Vereinsmitglied Klaus Juelich (v. r.) [Bild: DADINA]